WANDERGRUPPEN IN DEN ALPEN FÜR WANDERDE AUS IRLAND – VON DEN GRÜNEN HÜGELN INS ALPINE ABENTEUER


Eine Wanderreise für eine Gruppe zu planen, kann schnell komplex werden – Flüge, Unterkünfte, Routen, Sicherheit und Budget müssen aufeinander abgestimmt werden. Dieser Artikel richtet sich speziell an Wandervereine, Hochschulgruppen und Outdoor-Communities, die eine reibungslose und unvergessliche Reise in die Alpen organisieren möchten.
Was Dich erwartet: Irlands Landschaften im Vergleich zum alpinen Gelände
Irland ist ein wunderschönes Land zum Wandern. Es bietet eine große landschaftliche Vielfalt, Nationalparks sowie unzählige Flüsse und Bäche. Die ganze Welt kann die „Green Hills of Ireland“ nur neidisch betrachten – eine Redewendung, die sogar im Deutschen zu einem festen Begriff für üppige Wiesen und weitläufige, sanft hügelige Landschaften geworden ist und ein starkes Gefühl von Ruhe und persönlicher Freiheit vermittelt.
Im Vergleich zu den typischen irischen Landschaften bieten die Alpen eine andere Art von Gelände. Aufgrund ihrer höheren Bevölkerungsdichte wirken sie vielleicht nicht immer ganz so abgelegen oder einsam. Doch allein in der Schweiz gibt es fast 65.000 km Wanderwege und in Österreich rund 40.000 km – man könnte also beinahe ein ganzes Leben damit verbringen, die Berge zu Fuß zu erkunden. Und dabei sind die Täler, Schluchten und Wälder der flacheren Regionen am Alpenrand noch gar nicht berücksichtigt.
Einige der strukturellen Unterschiede sind:
Höhere Gipfel und ein deutlich schrofferes, felsigeres Gelände
Ein großes Netz gut bewirtschafteter Berghütten
Viele sehr gut markierte und ausgebaute Wanderwege
Tierwelt: Gämse und Rehe sowie zurückkehrende Wölfe und kleine Bärenpopulationen in einigen Regionen
Traditionelle alpine Landwirtschaft: Rinder und andere Nutztiere weiden den ganzen Sommer über auf hoch gelegenen Bergweiden (vor allem Kühe)
Wenn das süddeutsche Voralpenland in Regionen wie Bayern oder dem Allgäu für irische Wandernde noch relativ vertraut wirken mag, beginnen nur wenige Kilometer weiter südlich die Berge deutlich stärker anzusteigen. Die Landschaft kann hier bereits gleichermaßen beeindruckend wie auch einschüchternd wirken.
Die Höhenmeter nehmen schnell zu, und sobald man die Täler verlässt und sich in Richtung der ersten Gipfel bewegt, werden die Wege sehr schnell steiler und ausgesetzter. Man merkt hier deutlich: es geht bergauf!
Die verschiedenen Regionen in den Alpen
Die Alpen sind das ausgedehnteste Gebirge Europas und erstrecken sich über acht Länder: Frankreich, die Schweiz, Italien, Monaco, Liechtenstein, Deutschland, Österreich und Slowenien. Österreich hat den größten Anteil an dieser Gebirgslandschaft (mit etwa 28%, dicht gefolgt von Frankreich mit 27%).
Der höchste Punkt der Alpen, der Mont Blanc, ist 4.807 m hoch und liegt in Frankreich. Die höchste Anzahl an Gipfeln über 4000 m entfallen jedoch auf die Schweiz. Einige weitere legendäre Alpengipfel sind z.B. das Matterhorn (4.478 m) an der schweizerisch-italienischen Grenze und weiter östlich der Großglockner (3.798 m), Österreichs höchster Berg. In Deutschland ist die Zugspitze (2.962 m) der höchste Gipfel, gefolgt von der Watzmann-Südspitze (2.713 m).
Doch abseits dieser berühmten Gipfel gibt es Hunderte weitere Berge mit ähnlichen Höhen, die über den gesamten Alpenraum verteilt sind. Allerdings: Viele der höheren Gipfel erfordern eine gute Vorbereitung, Erfahrung und geeignete Ausrüstung. Je nach Route und aktuellen Bedingungen sind viele Gipfel (egal welcher Höhe) am besten mit einem ortskundigen Bergführer zu begehen, der das Gelände, die Wetterverhältnisse und die aktuellen Bedingungen kennt. Das ist heutzutage besonders wichtig, da der Klimawandel die Bedingungen in den Bergen grundlegend verändert.
Wie deutlich wird, verbirgt sich hinter dem Begriff „die Alpen“ ein riesiges und unglaublich vielfältiges Gebiet, mit großen Unterschieden bei Gelände, Kultur, Sprache und lokalen Traditionen. Die Planung einer Reise erfordert daher mehr als einfach nur einen Berg auszuwählen: Entfernungen können beträchtlich sein und Landesgrenzen müssen möglicherweise überquert werden. Daher sollten die Wege und die verfügbare Urlaubszeit immer realistisch eingeschätzt werden.

Schritt für Schritt: Eine Wanderreise für Gruppen organisieren
1. Das richtige Reiseziel und die richtige Reisezeit für Wandergruppen in den Alpen
Wie diese Einführung bereits zeigt, eignen sich nicht alle Regionen der Alpen gleichermaßen für jede Gruppe oder eine individuelle Wanderreise. Auch die Jahreszeit hat einen großen Einfluss darauf, welche Gebiete und Wege geeignet und zugänglich sind.
Bis Ende Juni kann selbst in tieferen Lagen noch mit erheblichen Schneemengen gerechnet werden. Zu dieser Jahreszeit können Schneebrücken bereits dünn und instabil sein und dadurch eine besondere Gefahr darstellen. Im Hochsommer stellt sich dagegen eine andere Herausforderung: eine Unterkunft zu finden.
Die meisten Berghütten öffnen ihre Buchungen etwa ein Jahr im Voraus, und die beliebtesten Hütten und Routen können sehr schnell ausgebucht sein. Eine frühzeitige Planung ist daher unerlässlich, insbesondere für größere Gruppen.
2. Wanderregionen mit guten Flugverbindungen: in die Alpen über München, Memmingen und Innsbruck
Das österreichische Bundesland Tirol und das Allgäu im Süden Deutschlands bieten hervorragende Bedingungen zum Wandern, eine gute Infrastruktur und gut ausgebaute öffentliche Verkehrsnetze.
Dennoch sollte man immer auf unerwartete Zugverspätungen, Ausfälle und Fahrplanänderungen vorbereitet sein. Vor allem in Deutschland: Mittlerweile haben sich die Gerüchte über den Zustand der deutschen Bahn wahrscheinlich in ganz Europa herumgesprochen!
Gerade bei Reisen mit Wandervereinen oder kleinen Gruppen ist es wichtig, sich einfach und zuverlässig fortbewegen zu können. Unterhalb des Artikels findest du einige hilfreiche Informationen zu den entsprechenden Verkehrsverbindungen.
Wanderregionen in Osttirol erreicht man am besten über den Flughafen Innsbruck. Während der Sommersaison gibt es in der Regel mehrere Flüge ab z.B. Dublin. Ein Hin- und Rückflug ist manchmal bereits für weniger als 500 € erhältlich.
Das Allgäu ist gut über die Flughäfen München oder Memmingen erreichbar, wobei für die Weiterreise in die jeweiligen Wandergebiete meist noch eine zusätzliche Zugfahrt erforderlich ist. Vom Münchner Hauptbahnhof fahren täglich mehrere Züge ab. Oberstdorf beispielsweise ist ein beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und lässt sich von München aus in etwa drei Stunden erreichen, mit Zugverbindungen ab dem Münchener Hauptbahnhof nahezu jede Stunde.
3. Öffentlicher Nahverkehr
Zugfahren in Deutschland
Die Deutsche Bahn (DB) bietet das „Deutschlandticket“ an, das eine gute Option ist, wenn du mehrere Zugfahrten innerhalb Deutschlands planst. Es gilt zwar nicht für Fahrten in Österreich, dennoch kann es bei einigen grenzüberschreitenden Verbindungen für Inhaber des Deutschlandtickets durchaus Ermäßigungen oder besondere Regelungen geben.
Das Deutschlandticket kann online oder über die mobile App der Deutschen Bahn gekauft werden, die – selbst in der digitalen Servicewüste Deutschlands – überraschenderweise sehr gut funktioniert! Aber Achtung, denn es handelt sich dabei um ein monatliches Abonnement: Es wird immer für einen Monat gekauft, und kann unter Berücksichtigung der Kündigungsfristen beendet werden, so das man es ohne Weiteres auch nur für einen Monat verwenden kann. Mit einem Preis von 63 € im Jahr 2026 pro Monat pro Person ist es oft die günstigste Option, wenn man mehrere Zugfahrten innerhalb Deutschlands plant. Weiterführende Informationen stellen wir in unseren Links am Ende dieses Artikels bereit.
Manchmal kann jedoch auch das „Bayern-Ticket“ die bessere Option sein, wenn man nur ein oder zwei Zugfahrten benötigt oder eine Reise über zwei verschiedene Kalendermonate hinweggeht. In diesen Fällen kann der Kauf eines Deutschlandtickets für zwei ganze Monate tatsächlich teurer sein. Es lohnt sich daher, die beiden Optionen vor der Buchung zu vergleichen.
Für Zugreisen ist es ohnehin ratsam, die App der Deutschen Bahn herunterzuladen. Sie ist praktisch, um Verbindungen, Verspätungen und kurzfristige Änderungen zu überprüfen.
Zugfahren in Österreich
Bahnreisen in Österreich sind generell etwas teurer. Neben dem nationalen Bahnunternehmen ÖBB bietet auch das private Bahnunternehmen WESTbahn gute Verbindungen an. Preislich liegen beide häufig recht nah beieinander – bei beiden Unternehmen kann eine frühzeitige Buchung jedoch einen deutlichen Unterschied machen. Außerdem bietet die WESTbahn eine Ermäßigung für Deutschlandticketbesitzer an, was bei Zugfahrten zwischen den Ländern ein echter Preisvorteil sein kann. Bei der ÖBB hingegen gibt es Sparpotential bei dem Ticketangebot der "Sparschiene".
4. Unterkunftsmöglichkeiten
Bei Wanderungen in den Alpen musst du dich immer um Unterkunftsmöglichkeiten kümmern, denn Wildcampen ist streng geregelt und vielerorts verboten. In einigen besonders beliebten Gebieten setzen die Behörden inzwischen sogar Drohnen ein, um illegales Campen zu überwachen. Ein Notbiwak im Zusammenhang mit Bergsteigen oder Klettern kann unter bestimmten Umständen toleriert werden, allerdings unterscheiden sich die Regelungen stark nach der jeweiligen Region.
Es gibt auch einen praktischen Grund für diese Einschränkungen: In stark frequentierten Bergregionen wäre ein uneingeschränktes Campen von Wandergruppen in den Alpen schlicht nicht nachhaltig. Die Auswirkungen auf die Natur würden schnell erheblichen Schaden nach sich ziehen.
Unterkunft finden in den Bergen - die Tradition der Alpenvereinshütten
Glücklicherweise haben die Alpen eine lange und hervorragende Tradition von Berghütten. Viele von ihnen werden vom Deutschen Alpenverein (DAV) oder vom Österreichischen Alpenverein (ÖAV) betrieben, die eng zusammenarbeiten. Der DAV betreibt auch eine Reihe von Hütten in Österreich und hat im Laufe des vergangenen Jahrhunderts zahlreiche Berghütten in den Alpen errichtet.
Eine Übernachtung in einer Berghütte hat den klaren Vorteil, dass man in den Bergen bleiben und die Wanderung am frühen Morgen direkt von dort aus starten kann; ein klares Plus gegenüber der Übernachtung im Tal in Hotels oder Pensionen, für die man am Ende des Tages ins Tal oder in ein Dorf absteigen und am nächsten Morgen wieder hinaufsteigen muss.
Beachten sollte man jedoch, dass Berghütten in der Regel deutlich einfacher ausgestattet sind als Hotels. Schlafsäle mit gemeinschaftlichen Schlafbereichen sind üblich, wobei einige Hütten auch kleinere Zimmer für vier oder sechs Personen anbieten, die aber oft bereits früh im Jahr ausgebucht sind. Es ist also üblich, sich einen Schlafsaal mit Dutzenden anderen Wanderern zu teilen.
Viele Wandernde entscheiden sich daher für eine Kombination aus beidem: einige Nächte in Berghütten, gefolgt von einer Nacht in einem Hotel im Tal – für eine Dusche, ein richtiges Bett und eine erholsame Nachtruhe zwischendurch.
Berghütten
- Authentische und gesellige Atmosphäre; kann nach mehreren Nächten aber auch anstrengend sein, insbesondere wenn man sich jede Nacht einen Schlafsaal mit schnarchenden Wandernden teilt.
Kleine Hotels und Pensionen
- Mehr Komfort; ideal für gemischte Gruppen. Aber: höhere Kosten und weniger Berggefühl.
Ferienwohnungen
- Meist in Dörfern gelegen, gut für Gruppen von Freunden/Familien, allerdings im Vergleich wesentlich teurer und für kurze oder flexible Aufenthalte nicht unbedingt ideal, da die Vermietenden oft eine Mindestaufenthaltsdauer verlangen.
Unabhängig davon, für welche Unterkunftsart man sich entscheidet, ist eine frühzeitige Buchung unerlässlich, insbesondere während der Sommersaison.
Memminger Mountain Hut
Der Deutsche und der Österreichische Alpenverein
Eine Mitgliedschaft in einem der beiden Vereine bietet erhebliche Vorteile, darunter vergünstigte Preise in den Berghütten, Zugang zu hilfreichen Informationen und – je nach Art der Mitgliedschaft – eine Versicherung für weltweite Bergrettung. Die jährlichen Mitgliedsbeiträge liegen, je nach Sektion, mit 70 - 150 Euro Jahresbeitrag pro Person relativ niedrig, sodass sich eine Mitgliedschaft bereits für eine einzige Reise lohnen kann. Insbesondere wenn man den Sicherheitsaspekt der Bergrettung mit einbezieht!
Der ÖAV hat sogar eine britische Sektion mit einer Website komplett auf Englisch, die es auch für englischsprachige Reisende sehr einfach macht, von diesem Service zu profitieren.
Der Deutsche Alpenverein (DAV) ist die weltweit größte Organisation seiner Art. Überraschenderweise ist Englisch allerdings nach wie vor nicht gerade seine Stärke: Während grundlegende Informationen zur Mitgliedschaft auf Englisch verfügbar sind, ist der Mitgliedsantrag derzeit nur auf Deutsch erhältlich. Dennoch kann jeder DAV-Mitglied werden, auch wenn man außerhalb Deutschlands lebt.
Geführt oder auf eigene Faust (Self-Guided)
Dies ist eine der wichtigsten Entscheidungen, insbesondere für Wandervereine und kleine Gruppen, da die Organisation schnell kompliziert werden kann. Alles selbst zu organisieren ist durchaus möglich – kann aber auch sehr zeitaufwendig sein.
Selbst viele einheimische Wandernde entscheiden sich heute für geführte Alpenüberquerungen oder Tagestouren mit einem professionellen Bergwanderführer. Für die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner gibt es mehrere gute Gründe:
Hauptvorteile einer geführten Tour:

Die gesamte Logistik wird übernommen
Sicherheit durch zertifizierte und erfahrene Bergwanderführer und Bergführer
Individuelle, auch spontane Anpassungen an die Gruppenbedürfnisse
Keine wochenlange Planung der Reise erforderlich
Lokale Kenntnisse und Einblicke in die Region
Aufgrund des hohen Wettbewerbs in der Reisebranche oft überraschend kompetitive Preise
Self-Guided:
Etwas geringere Kosten
Mehr Flexibilität bei Reisedaten und Routenplanung
Vollständige Freiheit bei eigenen Entscheidungen
Aber: Erfordert erfahrene und selbstbewusste Gruppenleiter (siehe oben: Risiken im hochalpinen Gelände)
👉 Ein hybrider Ansatz ist oft die beste Wahl und kann die Vorteile aus beiden Welten vereinen: Oft entscheiden sich gerade Wandervereine und kleine Gruppen für eine Kombination aus geführten Wanderungen und selbst organisierten Tagen, insbesondere, wenn man aus dem europäischen Ausland kommt und eventuell noch nicht in den Alpen gewesen ist. Dann kann dieser Ansatz besonders hilfreich sein, um eine Idee von den logistischen Abläufen zu bekommen.
Aber natürlich kann man auch alles selbst organisieren, denn es gibt heutzutage natürlich eine Fülle an Informationen zur Verfügung. Erfahrene Wandernde und Planende werden hier natürlich ihren Weg finden.
Doch angesichts der vergleichsweise geringen Kosten für geführte mehrtägige Wandererlebnisse kann es sich durchaus lohnen, die Logistik und Führung einem professionellen Bergwanderführer oder Bergführer zu überlassen – insbesondere bei Gruppenreisen.
Was kostet eine Wanderreise in der Gruppe?
Bei der Preiskalkulation gibt es viele Faktoren zu berücksichtigen, sodass sich nicht ohne Weiteres ein Betrag für einen Wanderurlaub in den Alpen nennen lässt.
Als grobe Orientierung muss man für eine einwöchige geführte Wanderreise für eine kleine Gruppe von vier oder mehr Personen – eine übliche Mindestgruppengröße für diese Art von Reise – mit etwa 1.000–1.500 € pro Person rechnen.
Darin enthalten sind üblicherweise eine Kombination aus Übernachtungen in kleinen Pensionen und Berghütten, die Leistungen eines Berwanderführers sowie Transfers während der Wanderreise (jedoch keine Flughafentransfers). Bei einer Anreise innerhalb Euopas kann man ungefähr mit folgenden Kosten rechnen:
Flüge: €400–€500 Hin- und Rückflug
Unterbringung: €40–€90 pro Nacht
Honorare für Bergwanderführer: ab etwa €350 pro Tag
Mobilität: €50–€150 pro Woche
👉 Die Kosten hängen natürlich stark von der Gruppengröße, der Jahreszeit und dem gewünschten Komfortniveau ab. Es ist außerdem zu bedenken, dass Lebensmittel in den Alpen relativ teuer sein können, insbesondere in hoch gelegenen Bergregionen.
Abschließende Gedanken
Für Wandervereine, vor allem aus englischsprachigen Ländern, kann eine Reise in die Alpen zu einem wirklich bereichernden Gruppenerlebnis werden. Vor allem für Wandervereine und Wandergruppen aus Irland ist der Kontrast zu den heimatlichen Bergen ein großartiges Erlebnis und eine Bereicherung für jeden Wanderenthusiasten! Die Vielfalt an Landschaften, Kulturen und Wandermöglichkeiten ist enorm – und mit der richtigen Planung kann die Organisation überraschend unkompliziert und erschwinglich sein.
Egal, ob die Reise selbst organisiert ist oder ein lokaler Partner hinzugezogen wird: Beginnt man frühzeitig mit der Planung und wählt die die passende Region und Jahreszeit aus, kann man sich auf eine großartige Wanderreise freuen.
Plane clever, lasse Raum für Abenteuer – und genieße die Alpen!
FAQ: Gruppenreisen in die Alpen
Wie weit im Voraus sollte ich buchen?
Idealerweise 6–10 Monate im Voraus, insbesondere bei größeren Gruppen. Während der Sommersaison können beliebte Berghütten und Unterkünfte schon deutlich früher ausgebucht sein.
Welche Gruppengröße ist ideal?
Bei organisierten Wanderreisen funktionieren Gruppen von etwa 8–16 Personen oft besonders gut, da diese Personenanzahl eine gute Balance zwischen Gruppendynamik, Logistik und Preisgestaltung bietet.
Ist eine geführte oder selbst organisierte Wanderreise für Gruppen besser?
Wenn du die Reise selbst organisierst, hast du mehr Flexibilität und kannst möglicherweise etwas Geld sparen, allerdings erfordert die Planung viel Zeit und Erfahrung. Ein lokaler Bergwanderführer kümmert sich um die Logistik, passt die Routen ideal an die Gruppe an, hat lokales Wissen und bedeutet immer ein Plus an Sicherheit.
Welche alpine Wanderregion ist die beste?
Das beste Reiseziel hängt von der Jahreszeit, der Wandererfahrung der Gruppe, dem bevorzugten Gelände und davon ab, wie unkompliziert die Fortbewegung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sein soll. Regionen rund um Innsbruck, München und Memmingen bieten in dieser Hinsicht eine gute Infrastruktur vor allem, wenn man aus dem europäischen Ausland, wie zum Beispiel aus Irland, Schottland oder England, in die Alpenregion reist.
Braucht man eine Reiseversicherung?
Ja. Eine Reiseversicherung, die eine geeignete Absicherung bei alpinen Unfällen bietet und vor allem Helikopterbergung inkludiert, ist bei Wanderungen in alpinen Regionen absolut zu empfehlen. Prüfe vor der Reise sorgfältig, welche Leistungen deine bestehende Versicherung abdeckt. Im Zweifelsfall kann sich eine Jahresmitgliedschaft im DAV oder ÖAV lohnen. Diese Vereine werden von deutschen und österreichischen Bergsteigern und Wanderern bevorzugt. Sie verfügen über jahrzehntelange Erfahrung bei der Unterstützung ihrer Mitglieder und der Absicherung von Bergrettungseinsätzen.
Kann man geführte und selbst organisierte Wandertage kombinieren?
Auf jeden Fall. Ein hybrider Ansatz kann eine gute Lösung für Wandervereine und kleine Gruppen sein: profitiere sowohl von lokaler Expertise als auch von größerer Flexibilität bei der Organisation mit größeren Gruppen.
Sind Wanderungen in den Alpen auch etwas für Anfänger?
Ja, denn die Alpen bieten eine enorme Vielfalt an Gelände und Schwierigkeitsgraden. Die Wahl der richtigen Region, Jahreszeit und Routen ist entscheidend. Anfänger sollten mit geeigneten Routen in niedrigeren Höhenlagen beginnen und bei anspruchsvollerem alpinem Gelände eine Begleitung durch einen ortskundigen Bergwanderführer oder Bergführer in Betracht ziehen.
Nützliche Links
• Deutsche Bahn (DB) – Zugverbindungen, Fahrzeiten und Tickets – Englische Version
• Deutschland-Ticket – Information und Buchung – Englische Version
• ÖBB (Österreichische Bundesbahn) – Zugverbindungen, Fahrzeiten und Tickets – Englische Version
• WESTbahn – Privates Zugunternehmen in Österreich - Englische Version
• FlixBus – Busverbindungen grenzüberschreitend – Englische Version



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